Hähnchengeschnetzeltes mit Mais – lecker und ausgefallen

Hähnchengeschnetzeltes mit Mais

Hallo, heute gibt es ein neues Rezept von mir, diesmal Hähnchengeschnetzeltes mit Mais. Ich persönlich finde dieses Rezept wirklich total lecker und dazu ist es auch nochmal eine andere Art von Geschnetzeltem. Wer kennt dieses Hähnchengeschnetzeltes mit Mai?

Hähnchengeschnetzeltes mit Mais

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Warum sollten Paprika und Mais in Geschnetzeltes mit Mais?

1. Enthalten wertvolle Nährstoffe

Paprika, die ursprünglich aus Südamerika kommen, enthalten wichtige Inhaltsstoffe, die für unseren Körper unabdingbar sind. Außerdem besitzen Paprika nicht viele Kalorien, weshalb sie in einer bewussten und ausgewogenen Ernährung nicht fehlen dürfen. Deshalb ist Hähnchengeschnetzeltes mit Mais wirklich sehr gesund und wird dazu auch noch mit Paprika abgerundet.

Paprika sind reich an Folaten (Folsäure ist die synthetisch hergestellte Form, Folat ist die natürliche Form in Lebensmitteln), die eine große Rolle bei der Zellteilung und beim Wachstum spielen. Vor allem Schwangere haben einen erhöhten Folsäurebedarf. Mit 55 Mikrogramm pro 100 Gramm können Paprika neben anderen folathaltigen Gemüsesorten wie Kohl oder auch Spargel sehr gut zum täglichen Bedarf beitragen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt für Erwachsene 300 Mikrogramm pro Tag. Wissenschaftler konnten zudem herausfinden, dass die Aufnahme von Folat bei Schwangeren sich positiv auf das Gewicht des Kindes auswirkt.

Auch der Mineralstoff Kalium ist in Paprika reichlich zu finden. Dieser ist essenziell für den Säure-Basen-Haushalt in unserem Körper und ist zudem ein wichtiger Bestandteil bei der Weitergabe von Nervenimpulsen. Kalium senkt nachgewiesen das Risiko für Blutdruck sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Durch den hohen Ballaststoffgehalt in Paprika steigt der Blutzuckerspiegel nur langsam an, was zu einem langanhaltenden Sättigungsgefühl führt. Außerdem werden durch Ballaststoffe die Verdauung gefördert und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen gesenkt.

2. Sind reich an Vitamin C

Neben den eben erwähnten Inhaltsstoffen sind Paprika gesund, weil sie vor allem eine Menge Vitamin C enthalten. Mit 140 Milligramm pro 100 Gramm (rote, rohe Paprika) macht das Gemüse sogar Zitrusfrüchten Konkurrenz. Orangen und Zitronen weisen mit jeweils rund 45 und 50 Milligramm nur ein Drittel der Menge von Paprika auf. 

Vitamin C ist ein wasserlösliches Vitamin und an verschiedenen Prozessen im Körper beteiligt. So ist es beispielsweise für einen gesunden Aufbau unseres Bindegewebes (Kollagen) verantwortlich und schützt vor freien Radikalen, die unsere Zellen angreifen. Außerdem wirkt es unterstützend bei vielen Stoffwechselvorgängen und ist für eine verbesserte Aufnahme von Eisen ins Blut verantwortlich. Da unser Körper Vitamin C nicht selbstständig synthetisieren (herstellen) kann, ist eine Aufnahme über die Nahrung essenziell. Die DGE empfiehlt daher eine tägliche Zufuhr von 95 Milligramm bei Frauen und 110 Milligramm bei Männern. 100 Gramm Paprika decken diese Bedarfsempfehlung mehr als genug.

Wissenschaftler konnten zudem herausfinden, dass das wasserlösliche Vitamin sowohl das Risiko für „Grauen Star“ senken als auch vor einem Fortschreiten der Augenerkrankung schützen kann. Somit kannst du mit Hähnchengeschnetzeltes mit Mais auch noch deine Augen verbessern.

3. Senken das Risiko für Blutarmut

Blutarmut oder auch Anämie (der rote Blutfarbstoff Hämoglobin ist vermindert) genannt, entsteht vor allem durch einen Eisenmangel. Verschiedene Symptome wie Müdigkeit, Konzentrationsschwäche oder das Gefühl von Schlappheit sind hierfür typisch. Mit 0,55 Milligramm gehören Paprika zwar nicht zu den höchsten Eisenlieferanten, wie beispielsweise Rindfleisch oder auch Spinat und Schnittlauch, spielen jedoch aufgrund des bereits beschriebenen hohen Gehalts an Vitamin C hierbei eine entscheidende Rolle. Im Rahmen von mehreren Studien konnten Wissenschaftler eine positive Korrelation zwischen Vitamin C und der Absorption von Eisen feststellen.

Demzufolge kann durch den hohen Vitamin C-Gehalt der Paprika (vor allem in roten Paprika) die Aufnahme von Eisen aus dem Darm ins Blut gesteigert werden. Dies wiederum führt zu einer Steigerung der Hämoglobinkonzentration im Blut. Also denkt immer an das Hähnchengeschnetzeltes mit Mais.

4. Liefern eine Vielzahl an Antioxidantien

Wie in vielen anderen Gemüsesorten sind auch in Paprika eine Vielzahl von Antioxidantien enthalten – ein weiterer Faktor, der Paprika gesund macht. Antioxidantien schützen unseren Körper vor schädlichen Substanzen wie freie Radikale und neutralisieren diese. Die unterschiedlichen Farben von Paprika signalisieren unterschiedliche Reifegrade der Pflanze und enthalten somit auch verschiedene Antioxidantien. In roten Paprika ist vermehrt Capsanthin zu finden, welches vor allem für die rote Farbe verantwortlich (plus höherer Reifegrad) ist und gehört zur Familie der Carotinoide.

Auch in Paprika zu finden ist das sogenannte Quercetin, was ebenfalls zur Gruppe der Antioxidantien gehört. Wissenschaftler konnten in diesem Zusammenhang feststellen, dass durch diese Substanz ein erhöhter Blutdruck reduziert werden kann.

Eine weitere Substanz, die Paprika gesund macht, ist das Antioxidans Luteolin. Dieses reduziert eine Gefäßdurchlässigkeit und schützt somit nachgewiesen vor Erkrankungen mit entzündlichen Prozessen, wie kardiovaskuläre (das Herz betreffend) Erkrankungen.

5. Wirken sich positiv auf unsere Sehkraft aus

Aufgrund von zwei ganz bestimmten Antioxidantien, Lutein und Zeaxanthin, die zur Gruppe der Carotinoide gehören, kann das Gemüse auch unsere Augen schützen. Diese beiden Stoffe sind zunächst vor allem für eine gelbe und orange Farbe zuständig und kommen somit auch in den gleichfarbigen Paprikasorten vor.

Zudem schützen diese Substanzen unsere Netzhaut vor schädlichen Einflüssen wie beispielsweise Blaulicht oder Sauerstoffradikale und senken somit das Risiko für altersbedingte Augenerkrankungen. Ein regelmäßiger Verzehr von Paprika (vor allem gelbe und orangene Paprika) schützt somit unsere Augen und verhindert eine Schwächung unserer Sehkraft. Durch den hohen Gehalt an Vitamin C ist unsere Sehkraft gleich doppelt geschützt. Hähnchengeschnetzeltes mit Mais hat so viele positive Aspekte.

Aber nicht nur die Paprika kann was, sondern auch der Mais. Ich erkläre euch jetzt, warum man Hähnchengeschnetzeltes mit Mais essen sollte.

Hähnchengeschnetzeltes mit Mais

1. Mais ist reich an Ballaststoffen

Mais ist reich an Ballaststoffen (10 Gramm pro 100 Gramm): Dies sind unverdauliche Bestandteile der Nahrung, die die Verdauung fördern. Außerdem eignet sich Mais mit mehr als 8 Gramm Eiweiß gut als pflanzliche Proteinquelle. Bei den Mineralstoffen sind vor allem Kalium, Eisen und Magnesium in nennenswerten Mengen vorhanden und tragen zu einer gesunden Ernährung bei. Mit einer großen 200-Gramm-Portion (circa 8 Gramm Ballaststoffe) fast ein Drittel der täglich empfohlenen Mindestmenge aufnehmen. Also habt ihr mit Hähnchengeschnetzeltes mit Mais schon 1/4 des Bedarfs abgedeckt.

Außerdem ist Mais auch bei Hähnchengeschnetzeltes mit Mais sehr nahrhaft: Aus gutem Grund schmeckt Mais sehr süß – direkt nach der Ernte enthält er sehr viel Zucker. Das Gute ist: Je länger er liegt, desto weniger süß wird er, weil sich der Zucker in nahrhafte Stärke umwandelt.

2. Mais wird nicht verdaut

Nach dem Essen hat man manchmal das Gefühl, das Mais gänzlich unverdaut wieder vom Körper ausgeschieden wird. Tatsächlich besteht die Hülle der Maiskörner aus Cellulose, einem Stoff, der im Darm nicht verdaulich ist. Deshalb gilt: Mais immer gut kauen, damit die Hülle aufgebrochen wird und der Körper an die Nährstoffe im Inneren gelangt. Unverdaute Körner sind jedoch keineswegs ungesund, denn sie tragen zur Verdauung bei. Allerdings solltet ihr das Hähnchengeschnetzeltes mit Mais immer gut durchkauen.

3. Mais ist vielseitig

Mais ist in der Küche vielfältig einsetzbar: Ob gegrillte Maiskolben, gekocht oder zu Maismehl (zum Beispiel für Arepas) und Grieß verarbeitet – mit ihm lassen sich viele Rezepte umsetzen. Frischen Mais solltet ihr allerdings zügig verzehren, weil sich der Zucker sehr schnell in Stärke umwandelt und die Körner dadurch ihren süßen Geschmack verlieren.

Mais ist weltweit das meistangebaute Getreide, jedoch werden nur etwa 15 Prozent davon als Lebensmittel genutzt. Mehr als die Hälfte der Maisernte wird an Nutztiere verfüttert, ein weiterer Teil fließt in die Energiegewinnung.

4. Ist gut für den Körper

Mit stolzen 300 Milligramm Kalium gehört Mais zu den Gemüsesorten, die besonders viel von diesem Mineralstoff liefern. Das ist gut für den Flüssigkeitshaushalt im Körper und übrigens auch für einen ausgeglichenen Blutdruck. Unterstützt Muskeln und Nerven. Für eine gut funktionierende Muskulatur und ein intaktes Nervensystem brauchen wir unter anderem und ganz besonders Magnesium und da kann Mais richtig punkten. Bereits in 100 Gramm Mais stecken gut 34 Prozent unseres Tagesbedarfs!

Gut zu wissen für alle, die zu Gicht neigen: Frischer Mais hat wegen seines niedrigen Harnsäure- gehalts grünes Licht. Und sogar Mais aus der Konserve liegt mit rund 50 Milligramm Harnsäure pro 100 Gramm noch im harmlosen Bereich. In Mais kommen verschiedene Vitamine der B-Gruppe vor. Dabei steht Niacin mit 1,7 Milligramm pro 100 Gramm ganz oben. Das Vitamin spielt eine wichtige Rolle für den Energiestoff- wechsel, den Auf- und Abbau von Kohlenhydraten, Aminosäuren und Fettsäuren. Der Tagesbedarf liegt bei 12 Milligramm (Frauen) beziehungsweise 15 Milligramm (Männer). Deshalb darf der Mais in Hähnchengeschnetzeltes mit Mais auf gar keinen Fall fehlen.

5. Hat eine gute CO2-Bilanz

Mit einem Emissionswert von unter 130 Gramm pro 100 Gramm, ist die CO2-Bilanz von Mais gut. Die CO2-Werte basieren auf den Berechnungen des IFEU-Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg und wurden für jedes Lebensmittel jeweils einzeln als „durchschnittliches Lebensmittel“ bilanziert, wie diese in Deutschland verkauft werden. Sie berücksichtigen den Produktionsort, die Produktionsmethode, alle damit verbunden Transporte, die Verarbeitung, die Verpackung und die Lagerung anteilig. Die Emissionen aller Treibhausgase wie z. B. Kohlenstoffdioxid (CO2), Methan (CH4) und Lachgas (N2O) wurden berücksichtigt und in CO2-Äquivalente umgerechnet. Vereinfacht wird allerdings nur von CO2 gesprochen. So kann man ganz ohne schlechtes Gewissen Hähnchengeschnetzeltes mit Mais essen.

Zubereitung von Hähnchengeschnetzeltes mit Mais:

  1. Zwiebel schälen und würfeln. Paprika waschen, entkernen und in Streifen schneiden. Hänchenbrustfilet abspülen, trocken tupfen und in Streifen schneiden.
  2. Öl in einer Pfanne erhitzen und Hähnchenbrustfiletstreifen mit Currypulver darin ca. 2 Minuten anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Zwiebelwürfel und Paprikastreifen zugeben und kurz mitbraten. Mit Milch und Brühe ablöschen und ca. 10 Minuten garen. Reis nach Packungsanweisung in Salzwasser garen.
  3. Mais abtropfen lassen, zur Sauce geben und kurz erwärmen. Saucenbinder einrühren und kurz weiter köcheln lassen. Geschnetzeltes mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Reis servieren.

Dinge, die man für Hähnchengeschnetzeltes mit Mais benötigt:

Hähnchengeschnetzeltes mit Mais

Das war es mit meinem Rezept zu dem Hähnchengeschnetzeltes mit Mais. Ich hoffe natürlich, dass das Rezept euch gefällt und dass ihr das auf Instagram unter dem #littleforkde teilt. Ich wünsche euch noch einen schönen Tag und bleibt gesund. Macht auch gerne Hähnchengeschnetzeltes mit Mais nach.

Hähnchengeschnetzeltes mit Mais

Heute gibt es Hähnchengeschnetzeltes mit Mais, total lecker und gesund.
Zubereitungszeit 15 Min.
15 Min.
Arbeitszeit 30 Min.
Gericht Hauptgericht
Land & Region Deutsch
Portionen 4 Personen
Kalorien 10 kcal

Zutaten
  

  • 1 Zwiebel
  • 6 Paprika
  • 400 g Hähnchenbrustfilet
  • 2 TL Rapsöl
  • 1/2 TL Curry
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Pfeffer
  • 200 ml Milch
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 180 g Reis
  • 180 g Mais
  • 1 EL Saucenbinder

Anleitungen
 

  • Zwiebel schälen und würfeln. Paprika waschen, entkernen und in Streifen schneiden. Hänchenbrustfilet abspülen, trocken tupfen und in Streifen schneiden.
  • Öl in einer Pfanne erhitzen und Hähnchenbrustfiletstreifen mit Currypulver darin ca. 2 Minuten anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Zwiebelwürfel und Paprikastreifen zugeben und kurz mitbraten. Mit Milch und Brühe ablöschen und ca. 10 Minuten garen. Reis nach Packungsanweisung in Salzwasser garen.
  • Mais abtropfen lassen, zur Sauce geben und kurz erwärmen. Saucenbinder einrühren und kurz weiter köcheln lassen. Geschnetzeltes mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Reis servieren.
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