13. November 2021

Saftkur selber machen | Wissenswertes & Ablauf

Saftkur

Heute gibt es einen neuen Beitrag – Saftkur selber machen. Eine Saftkur ist ein milder Einstieg ins Fasten. Der Körper erhält sämtliche Nährstoffe aus Obst- und Gemüsesäften. Du kannst als Flüssigkeiten Wasser und Kräuter zu dir nehmen. Bei einer Saftkur kannst du auch warme Gemüsebrühe zu dir nehmen, wenn du etwas Hunger verspürst.

Wenn du deine Saftkur selber machst, ist es wichtig qualitativ hochwertige Bio-Produkte einzukaufen.

Ähnliche Beiträge zu diesem Thema:

Was ist eine Saftkur?

Bei einer Saftkur geht es darum, dass der Körper keine feste Nahrung und keine Genussmittel wie Alkohol, Kaffee oder gezuckerte Getränke zu sich nimmt. Stattdessen wird 5 mal am Tag auf einen vitaminreichen Saft zurückgegriffen. Wasser und ungezuckerter Kräutertees stehen unbegrenzt zur Verfügung. Der Körper erhält bei einer Saftkur sehr viele Vitamine, Mineralstoffe, Enzyme und sekundäre Pflanzenstoffe.

Da insbesondere Obstsäfte kalorienreich sind und von Natur aus viel Zucker (Fruchtzucker) enthalten, ist es wichtig, die Menge im Auge zu behalten. Prinzipiell sollten Gemüsesäfte den Hauptanteil ausmachen, da sie vor allem weniger Zucker enthalten. Die Kalorien-Obergrenze sollte bei etwa 1000 kcal pro Tag liegen – das entspricht maximal 2 Liter Saft. Einzelne Saftfastentage in den üblichen Ernährungsplan einzuschalten hilft dabei, die Kalorienzufuhr auf die Woche gerechnet zu senken. Die Vorgehensweise ist vergleichbar mit dem Intervallfasten.

Meine Saftkur ist eine Art des Fastens ohne feste Nahrung. Es gibt 3 Tage lang ausschließlich Säfte aus frischem Obst und Gemüse mit vielen Vitaminen und Mineralstoffen und auch viel Flüssigkeit für den Körper. Die Säfte enthalten eine Mischung aus Obst und Gemüse. Hier ist es wichtig, dass die Säfte schmecken.

Warum Saftkur?

Ich habe hier ein paar positive Aspekte. Du wirst dich mit der Saftkur frisch und fit fühlen. Schon am ersten Tag fühlt sich der Bauch flacher an und wir uns leichter. Der Körper erhält viele Vitamine und Mineralstoffe und viel Flüssigkeit. Gleichzeitig wird die Verdauung und der Körper entlastet und kann sich um andere Baustellen kümmern, der Körper bekommt Zeit zu regenerieren.

Das Ziel ist es nicht dadurch abzunehmen, denn durch eine Saftkur verliert man natürlich nicht langfristig Gewicht. Aber es hilft für eine bewusste Ernährung und eine verbesserte Wahrnehmung des Geschmacks einzelner Lebensmitteln. Wie gut ein Apfel schmecken kann und die Wertschätzung darüber, erfährt man erst nach diesen Tagen. Dieser Effekt hält einige Tage an. Und ein paar Gramm auf der Waage weniger schaden natürlich auch nicht.

Die Saftkur ist geeignet als kleine Auszeit für Zwischendurch, zum Beispiel auch nach Schlemmer-Tagen (z.B. Weihnachten), oder auch zum Start in eine gesündere Ernährung, oder um sein Immunsystem zu stärken.

Saftfasten bringt viele gesundheitliche Effekte mit sich. Im Folgenden sind die wichtigsten Vorteile aufgezählt:

Als Nachteil ist zu werten, dass der Gewichtsverlust nach den Fastentagen durch unveränderte Ernährungsgewohnheiten rasch wieder aufgeholt werden kann (siehe Jojo-Effekt verhindern).

Saftfasten eignet sich sehr gut, um sich mehr mit dem eigenen Wohlbefinden zu beschäftigen. Es ist ein leichter Einstieg in die Welt des Fastens und führt zu motivierenden Ergebnissen hinsichtlich des Gewichtsverlustes. Auch erzeugt eine erfolgreich durchlaufene Fastenkur ein besseres Körpergefühl und kann den Start in einen gesunden Lebensstil erleichtern.

Das Rezept als PDF!

    We respect your privacy. Unsubscribe at anytime.

    Saftkur selber machen – Vorbereitung

    Entsafter

    Es gibt verschiedene Entsafter, die sich dafür eignen eine Saftkur selber zu machen. Ein kaltpressender, relativ schneller Slow Juicer mit großer Öffnung, in die problemlos ganze Äpfel passen, wäre passend. Ebenso problemlos sollte er aber auch Spinat, Grünkohl, Petersilie und anderes Blattgemüse entsaften. Es gibt zwei verschiedene.

    Zentrifugenensafter sind recht günstig, entsaften schnell aber auch recht laut. Durch die hohen Schleuderkräfte kommen die Nährstoffe mit viel Sauerstoff in Berührung, dadurch können sie oxidieren und damit ihre Wirkung verlieren. Außerdem können die Zentrifugenentsafter, die ich bisher gesehen habe, keine grünen Blattgemüse und Kräuter entsaften, zumindest nicht richtig gut.

    Außerdem gibt es einen Slow-Juicer. Slow-Juicer pressen die Saftzutaten mit Druck durch eine Art Walze langsam aus und dadurch bleiben alle Nährstoffe enthalten. Mit Kräutern und Blattgemüse haben sie auch kein Problem. So langsam, wie sie heißen, sind sie gar nicht mal – und sie arbeiten leiser als die Zentrifungenentsafter.

    Obst und Gemüse kaufen

    Besonders beliebt ist frisch gepresster Orangensaft, der sehr gut zu Gemüsesäften passt, weil er intensive Geschmäcker von manchen Gemüsen wie Sellerie, Fenchel oder Kohl sehr vorteilhaft überlagert. Orangensaft hat außerdem einen hohen Vitamingehalt und wartet auch mit Antioxidantien auf.

    Ich selbst mag Grapefruitsaft sehr gerne, vor allem vertreibt er aufkommenden Appetit beim Fasten. Aber bitte nur in Bio-Qualität kaufen! Zitrusfrüchte kurbeln außerdem die Autophagie, einen Zellreinigungsprozess unseres Körpers, an. Zellen und Gewebe altern dadurch langsamer und die Abwehrkräfte im Körper steigen an. Dafür ist eine Substanz namens Spermidin verantwortlich, die außerdem beispielsweise in Sellerie, Kohlgemüse, Melone, Mango und Äpfeln enthalten ist.

    Oberstes Gebot ist die Abwechslung, denn so wird der einseitigen Versorgung vorgebeugt. Außerdem ergeben sich aus der vielfältigen Auswahl ganz neue Geschmackserlebnisse. Hier finden Sie eine Auswahl an geeigneten Obst- und Gemüsesorten aus heimischen Gefilden sowie dem Mittelmeerraum:

    Es ist ratsam 1-2 Tage vor der Kur schon mit leichter Nahrung zu starten, also mit viel Obst und Gemüse, ohne Alkohol etc. Der Körper tut sich dann leichter mit der Ernährungsumstellung und das Hungergefühl reduziert sich. Genauso sollte mananschließend ebenfalls nicht sofort mit einem schweren Essen starten,
    sondern wieder auf viel Obst und Gemüse setzen sowieReis, Kartoffeln und andere leicht verdauliche Nahrungsmittel.

    Plan für die Saftkur

    Tag 1Tag 2Tag 3
    morgensSaft 1Saft 2Saft 5
    vormittagsSaft 2Saft 3Saft 1
    mittagsSaft 3Saft 4Saft 3
    nachmittagsSaft 1Saft 5Saft 4
    abendsSaft 3Saft 1Saft 1

    Rezepte für die Saftkur

    Erhalte die Saftkur!

    Sei bei der Saftkur dabei!

      We won’t send you spam. Unsubscribe at any time.
      Saft 1: Spinat, Apfel, Sellerie

      Saft 2: Süßkartoffel, Karotte, Apfel

      Saft 3: Karotten-Orangen-Ingwer

      Saft 4: Rote Bete-Apfel-Zitrone

      Saft 5: Ananas, Gurke, Minze

      Saftkur

      Saftkur selber machen

      Heute dreht sich alles um das Thema Saftkur. Wie macht man sie am besten selber?
      Gericht Kleinigkeit
      Land & Region Deutsch
      Portionen 1 Person
      Kalorien 1 kcal

      Equipment

      • Entsafter
      • Flaschen

      Zutaten
        

      Saft 1: Spinat, Apfel, Sellerie

      • 50 g frischer Spinat
      • 150 g Staudensellerie
      • 1/2 Gurke
      • 1 Apfel
      • 15 g Petersilie
      • 1/2 Limette

      Saft 2: Süßkartoffel, Karotte, Apfel

      • 1 kl. Süßkartoffel
      • 2 Karotten
      • 1 Apfel
      • 1/2 Limette
      • 1-2 cm Ingwer

      Saft 3: Karotten-Orangen-Ingwer

      • 800 g Karotten
      • 2 Orangen
      • 1 Stück Ingwer

      Saft 4: Rote Bete-Apfel-Zitrone

      • 800 g Rote Bete
      • 1/2 Zitrone mit Schale
      • 2 Äpfel

      Saft 5: Ananas, Gurke, Minze

      • 1/2 Ananas
      • 3/4 Gurke
      • 15 g Minze

      Anleitungen
       

      • Die Zutaten im Entsafter entsaften.
      Keyword Saftkur selber machen

      Saftkur selber machen oder kaufen?

      Sie sind in Social Media total verschrien aber: Saftkuren sind toll! Während einer Saftkur kann der gesamte Verdauungsapparat zur Ruhe kommen und alle Nährstoff-Lücken schließen. Man nimmt weder Proteine und Ballaststoffe, noch Fette zu sich, sondern ernährt sich über eine festgelegte Anzahl an Tagen nur von frischen Säften. Der Körper mobilisiert seine Selbstheilungskräfte und strotzt danach vor Kraft.  Eine Saftkur lässt sich besser in den Alltag integrieren als eine Heilfasten-Kur weil sie nicht so intensiv wirkt.

      Es gibt mittlerweile viele Anbieter von Saftkuren, die einem den Saft in kleinen Portions-Flaschen für jeden Tag für die gewünschte Dauer der Kur zuschicken. Dank modernster Herstellungsverfahren wird der Saft nicht durch Erhitzen haltbar gemacht und soll noch alle Nährstoffe enthalten. Diese Fertig-Kuren sind total praktisch, allerdings auch recht teuer.

      Mir schmecken selbstgepresste Säfte besser. Ich habe das Gefühl, dass die Hersteller oft viel Zitronensaft hinzugeben, um die Säfte haltbarer zu machen. Außerdem gibt es echt ziemlich süße Saftkuren. Ich vermute, dass der Geschmack gefälliger gemacht wird, damit die Kunden auch wiederkommen.

      Man kann sehr gut die Säfte für einen Tag am Abend vorher vorproduzieren. Es ist aber wirklich nicht zu unterschätzen, wie viel Obst und Gemüse man dafür ins Haus schleppen muss. Und wenn man alles in empfohlener Bioqualität kauft, ist’s auch kein Schnapper. Der Geschmack ist es aber definitiv wert!

      Das war es mit meinem Beitrag. Ich hoffe, dass es sehr informativ für euch war und dass ihr vielleicht jetzt auch mal eine Saftkur macht. Teilt doch euer Ergebnis auf Instagram unter dem #littleforkde oder auf Pinterest. Ich wünsche euch noch einen schönen Tag und bleibt gesund.

      *Amazon-Affiliate-Links / Werbelinks. Klickst du auf diesen Link, führt dies zu Amazon. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Käufen. Für dich als Käufer entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten

      Schreibe einen Kommentar

      Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

      Recipe Rating