Die besten 10 Grillideen für einen perfekten Abend

Grill

Hey ihr Lieben, heute gibt es einen neuen Beitrag über grillen. Ich persönlich finde, dass zum Frühling und auch zum Sommer das auch einfach dazu gehört und deshalb mache ich euch jetzt passend dazu einen Beitrag. Macht ihr das viel in dieser Jahreszeit oder nicht? Starten wir jetzt erstmal mit den Ideen und den Tipps.

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Tipps zum Grillen

1. Vorbereitung

Das ist eigentlich mit der wichtigste Punkt. Ein paar Tage vorher sollte man schon mal prüfen, ob man genug Holzkohle oder Gas hat. Ebenso 1-2 Tage vorher Eiswürfel vorbereiten. Am Vorabend am besten schon Getränke kalt stellen. Und auch ein Kartoffel- oder Nudelsalat lässt sich super einen Tag vorher vorbereiten, so kann dieser auch noch gut durchziehen.

Auch als Gastgeber müssen Sie nicht die ganze Arbeit alleine machen: Fragt einfach eure Freunde, ob diese einen Salat mitbringen können. Bei den Portionen gilt: Je mehr aufgetischt wird, desto kleiner können die Mengen sein. Portioniert also so, dass von allem probiert werden kann. Hier ein kleines Beispiel: Am besten serviert ihr keinen ganzen Fisch, sondern je nach Größe nur einen halben. Denn der Fisch schmeckt am nächsten Tag nicht mehr. Im Gegensatz das Fleisch dazu kann man den Tag danach noch gut nochmal essen. Fragt am besten vorher, wer noch einen Nachschlag möchte. Ansonsten den Fisch zurück in den Kühlschrank geben und am nächsten Tag den Rest essen.

Wie viel benötigt man von was?

  • 1 Stück Fleisch (pro Sorte)
  • 2-3 Würstchen
  • 1 Stück Fischfilet
  • 1 große Folienkartoffel oder 2 kleinere
  • 1 Maiskolben
  • Salate – von jedem muss probiert werden können, nach Rezeptangabe gehen
  • Dipps und Soßen – gern 1/3 mehr machen, die gehen schnell weg
Grill
2. Welche Art nutze ich?

Das ist eine wichtige Frage, die eigentlich auch noch zum ersten Teil gehört. Hier gibt es drei Alternativen, den mit Holzkohle, Elektrogrill und den mit Gas.

Holzkohlegrill

Besonders der mit Holzkohle erfreut sich sehr großer Beliebtheit. Er ist simpel aufgebaut, Holzkohle ist durch seine Verbreitung an Tankstellen, Supermärkten oder Baumärkten fast überall erhältlich und der Holzkohlerauch verleiht dem Grillgut einen besonderen Geschmack. Die Herausforderung mit Holzkohle die benötigt Glut zu erzeugen, macht vielleicht sogar das besondere Flair aus. Ein kleines Stück Abenteuer im eigenen Garten. Holzkohlegrills werden klassisch mit Holzkohle oder Grillbriketts betrieben. Soll es schnell gehen und kommt es auf höchste Temperaturen an, solltest Du zur Holzkohle greifen. Briketts dagegen benötigen länger, um sich in Glut zu verwandeln. Auch die erreichbaren Temperaturen sind nicht ganz so hoch wie bei der Holzkohle. Dafür halten sie länger durch.

Zu den Grundlagen gehört es natürlich, einen Holzkohlegrill richtig auf Temperatur zu bringen. Die Holzkohle sollte gut durchgeglüht sein, bevor das Grillgut auf den Rost gelegt wird. Dies dauert bei Holzkohle gute 20 bis 30 Minuten. Wer sich für die länger glühenden Briketts entschieden hat, muss sogar 40 bis 60 Minuten warten. Ein absolutes No-Go ist die Verwendung von flüssigen Brandbeschleunigern, zum Beispiel Brennspiritus. Die Gefährlichkeit davon wird jährlich durch zahlreiche Unfälle und Brandschäden belegt. Normale Anzündwürfel, teilweise sogar aus natürlichen Rohstoffen gewonnen, reichen vollkommen aus.

Elektrogrill

Von der Bezeichnung Elektrogrill ist leicht abzuleiten, dass diese Art Strom benötigt. Sie kommen also ohne jeden Brennstoff aus, setzten aber einen Stromanschluss voraus. Was auf der Terrasse oder im eigenen Garten leicht zu verwirklichen ist (Kabeltrommel oder Netz-Verlängerungskabel) kann auf einem Campingplatz schon problematisch sein. Dafür wird kein Brennstoff verbrannt, was bedeutet, dass sie bedingt sogar in Räumen benutzt werden können. Dennoch gehört es zu den wichtigsten Grundlagen, Grills egal welcher Art von brennbaren Materialien fernzuhalten. Auch ein Elektrogrill kann aufgrund seiner hohen Temperatur Brände verursachen.

In der Handhabung ist der Elektrogrill am einfachsten von allen Arten zu bedienen. Er funktioniert wie ein Gasgrill auf Knopfdruck und lässt sich sehr gut regeln. Natürlich entfällt jede Problematik im Zusammenhang mit Gas. Auch muss keine Grillkohle wie bei einem Holzkohlegrill entzündet werden. Besitzt der Elektrogrill, was meistens die Regel ist eine Wasserschale unter dem Rost, tropft dort das Fett des Guts hinein und hält die Verschmutzung bzw. anschließende Reinigung in überschaubaren Grenzen.

Elektrogrills sind sehr kompakt und häufig als Kombination von Stand- und Tischgrill ausgeführt. Ebenfalls sind sie sehr beliebt für den Einsatz auf Balkonen. Denke bitte bei dem Kauf an ein entsprechend langes Verlängerungskabel für den Stromanschluss. Bei der Verlegung des Kabels darauf achten keine Stolperfallen zu bauen. Wir empfehlen Dir das Stromkabel kurz nach dem Grill zu sicher zu befestigen, damit niemand mit dem Kabel den ganzen Grill umwirft. Auch solche Überlegungen gehören zu den wichtigsten Grundlagen.

Gas

Keine Startschwierigkeiten bereitet ein Gasgrill. Er funktioniert in der Regel per Knopfdruck (Piezo-Zündung) und selbst wenn diese einmal nicht funktionieren sollte, reicht ein Streichholz aus. Zu den wichtigsten Grundlagen gehört jedoch das Wissen, mit Gas richtig umzugehen.

Zu den wichtigsten Grundlagen gehört auch das richtige Entzünden des Gasgrills. Da diese meistens mit einem Deckel ausgerüstet sind, ist dieser vor der Entzündung zu öffnen. So kann eine Stichflamme oder Verpuffung vermieden werden, wenn sich Gas unter dem Deckel angesammelt hat.

Auch wenn ein Gasgrill sofort per Knopfdruck seine Hitze entwickelt, muss auch er erst richtig vorgeheizt werden, bevor das Gut auf den Rost kommt. Des Weiteren gibt es auch Gasgrills, welche am Anschluss des Grillens eine Selbstreinigung durch Pyrolyse ermöglichen. Hierbei sind für die schonende und effektive Reinigung hohe Temperaturen (ab ca. 350 °C) verantwortlich. Anhaftende Schmutzpartikel werden durch die hohe Temperatur einfach zersetzt. Gasgrills haben meistens mehrere Brenner, welche sich getrennt regeln lassen. So ist es sehr einfach, auf der Grillfläche unterschiedliche Temperaturzonen herzustellen. Auch die Gararten direktes Grillen und indirektes Grillen lassen sich mit einem Gasgrill sehr leicht realisieren, besonders wenn der Grill auch noch einen Deckel hat.

Ich persönlich würde immer den Gasgrill bevorzugen, aber für diesen benötigt man den Platz und auch einen Standplatz. Wenn man das hat und auch mit dem Gas umgehen kann, steht dem Ganzen nichts mehr im Wege.

Was ist eure liebste Art?

3. Das Fleisch benötigt leckere Marinaden

Hier lautet das Stichwort, weniger ist mehr. Marinade verbrennt ganz leicht und verdirbt das Geschmackserlebnis. Viel besser: das Gut vor dem Starten vorsichtig abtupfen. Auch das Beträufeln mit Bier macht Würstchen & Co. nicht schmackhafter. Das Fleisch nimmt keinen Tropfen davon auf. Man wirbelt so höchstens Asche auf, die am Essen pappt. Bier also lieber trinken.

Hier dennoch ein paar Marinaden Rezepte:

Zitrone-Knoblauch-Rosmarin Marinade

Zutaten:

  • 2 Zweig/e Rosmarin 
  • 1 Bio-Zitrone 
  • 4 Knoblauchzehen 
  • 4 EL Sonnenblumenöl 
  • 4 EL Weißwein 
  • Pfeffer 

Zubereitung:

  1. Rosmarin waschen, trocken schütteln, Nadeln von den Zweigen streifen und fein hacken. Zitrone heiß waschen, trocken reiben, Schale fein abraspeln. Übrige Zitrone anderweitig verwenden. Knoblauch schälen und in dünne Scheiben schneiden.
  2. Öl, Wein und vorbereitete Zutaten gründlich vermengen, mit Pfeffer würzen. Grillgut damit mindestens 2 Stunden vorher bestreichen und kalt stellen. Kurz vorm Grillen das Gut aus der Marinade nehmen, trocken tupfen und mit Salz würzen.

Sesam-Marinade

Zutaten:

  • 1 EL Sesamsaat 
  • 1 TL Kreuzkümmel 
  • 2 Zitronen 
  • 200 ml Olivenöl 
  • 4 EL Honig 

Zubereitung:

  1. Sesam und Kreuzkümmel in einer Pfanne ohne Fett leicht rösten, herausnehmen. Zitronen halbieren und auspressen. Zitronensaft, Öl, Honig, Sesam und Kreuzkümmel verrühren und ca. 20 Minuten durchziehen lassen, dann über das Grillgut geben.

Paprika Marinade

Zutaten:

  • 1 Zitrone
  • 4 Knoblauchzehen
  • 4 TL Honig
  • 4 TL Olivenöl
  • 1 Prise Chilipulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Pfeffer
  • 1 Prise Paprikapulver

Zubereitung:

  1. Für die Grillmarinade zuerst die Zitrone auspressen und die Knoblauchzehen schälen sowie durch eine Presse drücken.
  2. Dann den Zitronensaft mit dem Knoblauch verrühren und den Honig sowie das Olivenöl einrühren.
  3. Danach die Marinade mit Salz, Pfeffer, Chili- und Paprikapulver abschmecken.
  4. Nun das vorbereitete Fleisch mit der Marinade kräftig bestreichen (oder mit der Hand einreiben) und am besten über Nacht im Kühlschrank marinieren lassen, so wird das Fleisch schön zart.

Wie lange man marinieren muss, hängt sowohl von der Marinade, als auch davon ab, was du marinieren möchtest. Einige Stunden solltest du aber schon einplanen. Ein Steak benötigt mindestens 3-5 StundenFisch und Geflügel brauchen weniger lange. Trotzdem gilt, je länger, desto mehr Geschmack geht in dein Mariniergut über. 18 Stunden sind gut, viel mehr als 24 Stunden würden wir dir aber nicht empfehlen. Unser Tipp: am besten über Nacht einlegen.

4. Auf Sicherheit achten

Den Grill immer windgeschützt aufstellen und niemals Spiritus als Anzündhilfe benutzen. Flüssigkeiten wie Fleischsaft oder Fett sollten beim Grillen mit Holzkohle nicht auf die Glut kommen, sonst bildet sich gesundheitsschädlicher Rauch. Damit kleinere Fleischstücke und Gemüse nicht durch den Rost fallen, am besten kleine Behälter aus Edelstahl, Gusseisen oder Keramik nutzen. Schwarze Stellen am Gut, das gilt sowohl für Fleisch als auch für Gemüse, aus gesundheitlichen Gründen nicht mitessen – Krebsrisiko!

5. Wartezeit verkürzen

Apropos Timing: Da es nun mal ein wenig dauert, bis das Fleisch fertig ist, ist eine kleine Vorspeise super, um den ersten Hunger zu stillen. So werden die Gäste bei Laune gehalten und es kommt keine Ungeduld auf. Aber Achtung: Die Vorspeise sollte absichtlich klein gehalten werden – schließlich sollen wir uns daran nicht satt essen.

Natürlich kann man auch etwas zu trinken reichen oder ein Brettspiel oder ähnliches spielen. Hauptsache die Zeit geht schnell rum.

6. Wie macht man das mit dem Gemüse

Durch Salz und Säure kann sich das Aluminium lösen und in die Lebensmittel übergehen. Laut Bundesinstitut für Risikobewertung kann das Aluminium das Nervensystem schädigen. Besser Edelstahl oder Emaille nutzen. Hinweis: Angebranntes Gemüse ist genauso krebserregend wie zu dunkles Fleisch – das macht keinen Unterschied. Achtet daher darauf, Gemüse in den vorgeschlagenen Gefäßen zu grillen, weil es direkt über den heißen Kohlen zu schnell verbrennt.

Bei Gemüse ist es auch wichtig es richtig zu marinieren, denn sonst schmeckt es nachher nach nichts und dafür ist das Gemüse doch etwas zu schade. Ein gutes Olivenöl, frische Kräuter wie Rosmarin, Basilikum und Thymian und etwas Salz und Pfeffer reichen oft schon aus, um das Gemüse zu marinieren.

7. Fleisch auf Garheit überprüfen

Wenn das Fleisch auf dem Grill liegt und von außen schon knusprig ist, weiß keiner so genau, ob es auch von innen im Kern gar ist. Besonders bei Geflügel ist ein halbgarer Zustand beim Verzehr nicht empfehlenswert. Gerne stechen unerfahrene dann mit der Gabel in das Fleisch, um den Zustand von innen zu beurteilen. Dabei entstehen Perforationen im Fleisch, aus denen der Saft ausläuft. Häufig wird diese Überprüfung mehrmals wiederholt, wodurch das Fleisch dann trocken und fad wird. Zu lange sollte Fleisch wirklich nicht auf dem heißen Stein bleiben, da es dann auch ohne Perforationen trocken, zäh und geschmacklos wird – die berühmten Schuhsohlen.

Perfekt gelingt die Überprüfung des Zustandes von dem Gut mit einem Thermometer – genauer gesagt einem Kerntemperaturthermometer. Hiermit kann auf das Grad genau die erreichte Kerntemperatur von Grillgut gemessen werden. Viele Modelle haben sogar mehrere Messsonden, sodass auch mehrere Fleischstücke gleichzeitig gemessen werden können. Wer kein Thermometer hat, muss sich mit Tabellen der ungefähren Garzeit zufriedengeben. Hierbei kann es jedoch je nach Gut, dem verwendeten Grill, unterschiedlichen Temperaturen und der Dicke des Gutes zu erheblichen Abweichungen kommen

8. Alles reinigen
  • Dies kann äußerst mühselig sein. Doch mit diesem simplen Trick kannst du hierbei Zeit und Geld sparen. Der erste Reinigungstipp besteht darin, etwas Alufolie zu zerknüllen, sie mit der Zange zu greifen und damit den Rost zu schrubben, während er noch warm ist.
  • Mit dem zweiten Reinigungstipp bekommst du den Grill etwas tiefergehender sauber als mit Alufolie. Halbiere hierfür eine Zwiebel und reibe sie mit der aufgeschnittenen Seite und mithilfe der Zange über den Rost. Die ätherischen Öle der Zwiebel werden den Schmutz effektiv lösen.
  • Auch Fisch eignet sich hervorragend für einen Grillabend, kann aber manchmal am heißen Rost kleben bleiben. Lege deshalb ein paar Zitronenscheiben auf den Rost und platziere dann den Fisch darauf. Das verhindert nicht nur Verschmutzungen, sondern verleiht dem Fisch zudem eine zusätzliche Geschmacksnote.

Dinge, die man für einen perfekten Abend benötigt:

Das war es jetzt mit meinem neuesten Beitrag. Ich hoffe, dass er euch gefallen habt und ihr jetzt richtig in die Saison starten könnt. Teilt diesen Beitrag gerne auf Instagram unter dem #littleforkde und auf Pinterest. Ich wünsche euch noch einen schönen Tag und bleibt gesund.

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